Die kompakte Außenhülle

Die Luftdichtheit der Gebäudehülle sichert Bauteile vor Feuchteschäden und erhöhten Wärmeverlusten.

Durch konstruktive Maßnahmen soll verhindert werden, dass feucht warme Raumluft in die Bauteilkonstruktion eindringt und dort für Feuchteschäden bzw. für erhöhte Wärmeabgabe sorgt. 
So darf bei Gebäuden mit natürlicher Lüftung bei einer Luftdichtheitsmessung nach dem sog. Blower-Door-Verfahren der gemessene Luftvolumenstrom bezogen auf das Raumluftvolumen den Wert von n 50 = 3,0 h –1 nicht überschreiten.

Das heißt, dass bei einem Drucktest mit einem Luftdruckunterschied von 50 Pascal in einer Stunde nicht mehr als das 3,0 – fache Luftvolumen aus dem Gebäude entweichen darf.

Bei Passivhäusern mit geregelter Lüftung und Wärmerückgewinnung muss dieser Wert bei  
n 50 < = 0,5 h –1 liegen.

Wollen Sie die anderen Merkmale eines Passivhauses genauer kennenlernen, dann gelangen Sie hier zu diesen Themen:

Kompakte Außenhülle >>>

Luftdichtheit des Gebäudes >>>

Wohnungslüftung >>>

Passive solare Gewinne >>>

Fenster >>>

Zentrale Installation >>>

Sonstige Maßnahmen >>>

 

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