Die Merkmale eines Passivhauses


Auf den folgenden Seiten beleuchten wir nun die einzelnen Merkmale eines Passivhauses näher. Hierbei haben wir für Sie die wichtigsten Fakten zusammengestellt und erläutern die Gründe für die einzelnen Merkmale genau..

Die kompakte Außenhülle

Ein Haus kühlt überhaupt nur soweit aus, wie es Wärme nach aussen verliert.
Dieser Wärmeverlust wird in einem Passivhaus durch die einfallende Sonnenwärme, innere Wärmeabgabe durch Bewohner und Geräte, sowie durch eine Erwärmung der Zuluft in einer Be- und Entlüftungsanlage mit Wärme-rückgewinnung, ausgeglichen.

Die Transmissionsverluste eines Passivhauses über seine Gebäudehülle müssen daher auf ein Minimum reduziert werden.
Je kleiner die Flächen, über die Wärme nach aussen abfließen kann, desto einfacher lässt sich dieses Ziel realisieren.

So hat zum Beispiel:

ein Satteldach (45°) auf einer Grundfläche von 10m * 10m eine Gesamtdachfläche von ca. 140 m2
ein Pultdach (12°) bei gleicher Grundfläche nur ca. 100 m2  Dachfläche.

Dieses kleine Beispiel zeigt, dass es relativ einfach ist, durch entsprechende Planung, einerseits die durch Wärmeverluste „bedrohte“ Fläche zu verkleinern und andererseits Kosten zu senken
(weniger Dämmung, weniger Dachdeckung, einfachere Konstruktion, weniger Holz usw.).

Ein zweiter wichtiger Punkt, der für eine kompakte Aussenhülle spricht, ist die Tatsache, dass es damit im Detail einfacher ist, eine annähernd wärmebrückenfreie Gebäudehülle zu erstellen.
Zumal  ein Passivhaus in diesem Punkt keine Fehler verzeiht. Ziel bei der Planung der Aussenhülle ist es also die  oben erwähnten Transmissionsverluste des Gebäudes so klein wie möglich zu halten.

Wollen Sie die anderen Merkmale eines Passivhauses genauer kennenlernen, dann gelangen Sie hier zu diesen Themen:

Kompakte Außenhülle >>>

Luftdichtheit des Gebäudes >>>

Wohnungslüftung >>>

Passive solare Gewinne >>>

Fenster >>>

Zentrale Installation >>>

Sonstige Maßnahmen >>>

 

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