Die Wahl der Gebäudeform

Die rechteckige Gebäudeform, mit Verzicht auf Vorsprünge, Ausbauten, Erkern, Rundbögen, usw. dient nicht nur zur Vermeidung von Wärmebrücken in diesen Bereichen, sondern senkt durch eine kürzere Bauzeit und einer Verringerung des Aufwandes (z.B. aufwendig gemauerte Verzierungen, Verwendung von speziellen Formsteinen oder Abfangkonstruktionen) die Baukosten erheblich.

Diese Einsparung durch die einfache Form beginnt beim Einmessen des Gebäudes und setzt sich bis zum Dach hin fort.
Außerdem besteht bei einer einfachen Konstruktion für den Bauherrn eher die Möglichkeit einige Gewerke in Eigenleistung zu erstellen.
Auf komplizierte Fensterformen mit Rundbögen und Dreiecken sollte aus Kostengründen ebenso verzichtet werden, wie auf die Verwendung von Fenstersprossen.

Außerdem sollte bei der Planung darauf geachtet werden, die Anzahl der Fenstertypen des Projektes möglichst gering zu halten, was einerseits zu einer kürzeren Bauzeit (kleine Serien), andererseits zu schnellerem Einbau (Routine-Effekt) führt.

Eine Einschätzung der möglichen Kosteneinsparung durch die Wahl einer einfachen Gebäudeform erscheint angesichts der mannigfaltigen Auswirkungen auf die Kostenstruktur sehr schwierig.

Unseres Erachtens nach lassen sich aber durchaus Einsparpotentiale von:
ca. 10.000 Euro und mehr auf den gesamten Bau bezogen erzielen.

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